Island – the making off

Island stand immer ganz weit oben auf meiner Reiseliste und somit war die Vorfreude schon seit Monaten riesig. Im Mittelpunkt meiner Gedanken stand die Frage: wie schaffe ich es, diese Unmenge an Must-see-Punkten abzuhaken und möglichst viel von diesem wunderbaren Land zu sehen?

Wohl oder übel musste eine Reiseplanung her und ich muss sagen – es hat sich gelohnt!

Island bietet so viele atemberaubende Naturschauspiele und am liebsten möchte ich noch immer an den einsamen Westfjorden sitzen und einfach meine Seele baumeln lassen.

 

Wie also habe ich meinen Island Urlaub geplant?

Die Reisezeit ist wohl der wichtigste Punkt überhaupt. Ich habe mich bewusst für September entschieden, da in diesem Monat der Touristen-Supergau bereits vorbei ist, die Natur in herbstlichen Farben leuchtet und die Chance auf Nordlichter besteht.

Reisedauer. Am liebsten wäre ich ja für ein Monat geblieben, aber die zwei Wochen haben wunderbar gepasst.

Der fahrbare Untersatz: Da ich nicht an Unterkünfte gebunden sein wollte, die ich jeden Tag erreichen muss und einfach dort übernachten wollte, wo es mir am besten gefällt, fiel die Entscheidung auf einen Camper. Auf Empfehlung von einem Freund habe ich mich für www.happycampers.is entschieden und es war eine großartige Art zu reisen! Ich kann euch die Variante „Happy 2“ sehr ans Herz legen, da dieser Camper ein extra Heizungssystem hat – im September ist das schon ganz fein. Und das ist die grüne Biene:

Die grüne Biene

Kleine Anmerkung: Unbefestigte Straßen (F-Straßen genannt) darf man mit diesem Camper nicht befahren. Wer also mehr in das Landesinnere eintauchen möchte, der sollte sich einen 4×4-Camper mieten oder ein 4×4 Auto und zelten.

Wer wo was wie wann wohin? Die Reiseroute – der wohl schwierigste Part der ganzen Planung. … und ich habe ihn unglaublich lange vor mich hergeschoben. Da es so unglaublich viel zu sehen gibt, war mir dieser Punkt trotzdem enorm wichtig.

 

Und wie sieht nun meine Reiseroute durch Island aus?

Meine Reiseroute stammt nicht von ungefähr, sondern ich habe mich bei Freunden und Bekannten über deren Islandreise informiert und mich durch einen Island-Reiseführer von Marco Polo gewälzt.

… und dann ging es los: Karte auf A2 ausgedruckt, Orte, die ich sehen will eingekreist und in ungefähre Tagesetappen eingeteilt. Taddaaa und fertig war die Urlaubsplanung. Nun ja, ganz so einfach war es dann doch nicht.

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Reiseplanung deluxe

 

Was sollte man in Island unbedingt sehen?

Im Nachhinein gesehen sind das die absoluten Must-see-Punkte in Island:

  • Gletscherlagune Jökulsárlón
  • Westfjorde Vestfirðir
  • Dyrhólaey
  • Landmannalaugar
  • Vatnajökull Gletschertour
  • Hjálparfoss
  • Dimmu Borgir
  • Goðafoss
  • Die Gegend um Mývatn
  • Seljalandsfoss

Meine geplante Route ist in 13 Tagen mit dem Camper optimal und umfasst ca. 1900 Kilometer. Ich habe die Route in drei Etappen gegliedert: Süden Islands, Norden Islands und Westen Islands.

Und für diejenigen, die gerne einen genaueren Plan haben. Meine Grobplanung der Tagesetappen:

Tag 1: Ankunft Reykjavík, kleine Stadttour

Tag 2: Camper – liebevoll auch grüne Biene genannt – abgeholt, Þingvellir, Kerið

Tag 3: Strokkur, Gullfoss, Hjálparfoss

Tag 4: Landmannalaugar

Tag 5: Seljalandsfoss, Skógafoss, Dyrhólaey, Vik

Tag 6: Skaftafell-Nationalpark

Tag 7: Gletschertour Vatnajökull, Gletscherlagune Jökulsárlón

Tag 8: Roadtripping along the Ostfjorde, Dettifoss, Selfoss

Tag 9: Krafla, Leirhnjúkur, Hverarönd, Hverfjall, Grjótagjá

Tag 10: Dimmu Borgir, Husavik Whalewatching, Goðafoss

Tag 11: Roadtripping from Akureyri bis zu den Westfjorden Vestfirðir

Tag 12: Látrabjarg, Dynjandi

Tag 13: Langjökull Gletschertour

Tag 14: Hraunfossar, Rückgabe grüne Biene, Reykjavík

Tag 15: Bye Bye Iceland

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